Am vergangenen Freitag, den 19.06.2026 startete das diesjährige Deutschlandfinale der World Robotic Olympiad in Trier.
Von den Pelestorms hatten sich David, Jan und ich bis dorthin in der Altersklasse „Senior“ in der Kategorie „Robo Mission“ qualifiziert.
Nach unseren Umbauten in Osnabrück, wo der Roboter halbiert werden musste, hatten wir 2 Wochen Vorbereitungszeit, um einen neuen Roboter und ein neues Programm zu erstellen. Dennoch stellten wir uns dieser zeitlichen Herausforderung, da wir doch zu sehr vom Anreiz, zu einem Deutschlandfinale zu fahren, getrieben wurden.
So entstand innerhalb der ersten Woche ein weiterer WRO-tauglicher Roboter, welcher in der Zweiten dann für das Spielfeld programmiert wurde. Nach den vielen langen Arbeitsschichten im AG-Raum unserer Schule sind wir dann am Donnerstag (18.6.) morgens Richtung Trier aufgebrochen.
In Trier angekommen haben wir dann erst einmal eine kleine Stadttour mit unserem Coach und gleichzeitigem Reiseführer Herrn Dohmen gemacht und uns die bekanntesten Bauwerke und Funde aus vergangener Zeit angesehen.
Am Freitagmorgen ging es dann mit dem Wettbewerb los. Für uns startete der Wettbewerb allerdings eher ernüchternd, da wir einige Programmierfehler im Code beseitigen mussten und der neue Roboter nicht die erhoffte Präzision mit sich brachte, die wir zuhause getestet hatten. So blieb für uns der erhoffte Erfolg an Tag 1 aus.
Am zweiten Tag wurde dann die sogenannte „Second Day Challenge“ durchgeführt. Hier werden die Aufgaben neu angeordnet und neue Objekte werden hinzugefügt. Für alle Teams bedeutete das, dass sie mit ihrem Roboter ein neues Programm aufsetzen und sich neu organisieren müssen. Wir waren zuversichtlich, dass wir mit einem neuen Programm besser abschneiden würden als am Vortag. Der erste Lauf hing sich leider bei einer unglücklichen Stelle auf und beim Zweiten holten wir zwar einige Punkte, aber ein grober Patzer in der Programmierung kostete uns 40 Punkte im Lauf.
Am Ende erreichten wir mit dieser Performance einen soliden 24. Platz. Unser Programmierfehler kostete uns 5 Plätze nach oben. Das zeigt, wie eng die Teams aneinanderlagen und wie knapp der Wettbewerb wurde.
Dennoch sind wir zufrieden mit unserer Leistung, da wir einen Roboter innerhalb von 2 Wochen vollständig gebaut und programmiert haben, wofür andere Teams gut 4 Monate Zeit hatten. Daher war die Erwartung auch nicht allzu groß und wir waren froh, dass sich der Roboter überhaupt bewegt hat.
Es war ein äußerst spannender Wettbewerb und wir haben unsere Zeit in Trier sehr genießen können. Jetzt gehen wir aber in die verdiente Sommerpause.

