In den vergangenen Wochen standen die beiden spannenden WRO-Wettbewerbe unserer Teams an. In diesem Jahr gingen wir mit gleich drei Teams in zwei Altersklassen an den Start. Um direkte Konkurrenz untereinander zu vermeiden, traten unsere Teams an zwei verschiedenen Standorten an. Ein Team erreichte dabei nicht nur den Sieg, sondern auch die Qualifizierung für das Deutschlandfinale in Trier.

Nach monatelanger Vorbereitung starteten am 30.05.2026 Laurin und Julius in der Altersklasse Senior, sowie Max und Maxim in Junior am Wettbewerb in Paderborn. Mit im Gepäck waren ihre eigens konstruierten und präzise programmierten Roboter.
Nach einer kurzen Eröffnung am Morgen ging es bereits mit der ersten Übungsphase los: Während die Junioren auf ihrem Spielfeld Artefakte in die Zielbereiche verschoben, tüftelten die Senioren noch daran, ihrem Programm den letzten Feinschliff zu geben, damit ihr Roboter die vielen bunten Mosaikstein richtig einsortieren konnte. Die Coaches Johann und Frau Eidhoff beobachteten gespannt.
Nur eine Woche später hieß es auch für unser zweites Senior-Team in Osnabrück 3, 2, 1 – Lego! Johann, David und Jan traten den Weg nach Osnabrück an, um sich dort mit 6 weiteren Teams in ihrer Altersklasse zu messen. Doch der Tag konnte nicht stressiger starten. Sie hatten nicht nur den falschen Laptop eingepackt, sondern auch ihr Roboter war für den Robot-Check zu schwer. Doch für das eingespielte Team war dies natürlich kein Problem. Schnell bauten die 3 Jungs den Roboter um und veränderten die Programmierung passend.
Allen Teams stand nun nach den ersten 45 Minuten der erste Wertungslauf bevor. Während das Team aus Osnabrück noch ein paar Schwierigkeiten mit ihrem umgebauten Roboter hatte, überzeugten vor allem Laurin und Julius mit einem Bestlauf von 128 Punkten.
Nach einer zweiten Runde aus Übungszeit und Wertungsläufen hatten sich alle Teams ihre Mittagspause auf jeden Fall verdient. In dieser stärkten sich alle fleißig und rätselten darüber, wie wohl die Tagesaufgabe aussehen mag.
Währenddessen waren Janis und ich als ehemalige Pelestorms bereits in die noch geheimen Aufgaben eingeweiht. Wir unterstützten als Schiedsrichter den Wettbewerb in Paderborn und bewerteten mehrere andere Teams in ihren Wertungsläufen. Selbstverständlich keines der Pelestorms-Teams ;).
Nach kurzer Einführung in die neuen Aufgaben begaben sich alle direkt an die Programmierung für die neuen Aufgaben. Am Senior-Tisch meisterten Laurin und Julius die Herausforderung, die Kugeln mit ihrem Roboter sicher zu platzieren. Gleichzeitig verkündeten Max und Maxim freudig, bereits dreistellige Punktzahlen auf ihrem Spielfeld zu erreichen.
Auch eine Woche später glänzten die drei Teammitglieder in Osnabrück mit einer starken Verbesserung am Nachmittag. Der holprige Vormittag konnte durch eine durchdachte Fahrtenplanung und Programmierung allemal wett gemacht werden.

Nach weiteren Stunden intensiver Vorbereitung und zwei Wertungsläufen war es soweit: Die Siegerehrung stand an. In Paderborn und in Osnabrück verfolgten nun alle Pelestorms gespannt die Ergebnisse:
Max und Maxim sicherten sich in ihrer Altersklasse einen sehr starken 8. Platz. Beide zeigten sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden und freuen sich nun sehr auf die zukünftigen Wettbewerbe.
Auch Laurin und Julius glänzten mit einer herausragenden Platzierung. Nach einem Wettbewerb mit starker Konkurrenz landeten sie auf dem zweiten Platz.
Am größten war die Freude mit Sicherheit in Osnabrück. Johann, David und Jan schafften tatsächlich am Nachmittag das Comeback und erreichten den 1. Platz. Sie sicherten sich nicht nur den Siegerpokal, sondern auch das Ticket für das Deutschlandfinale in Trier am 19. und 20. Juni. Alle drei freuen sich schon sehr und nehmen dann bestimmt auch den richtigen Laptop mit.



